Weihnachtsmann doch noch vor den Flamingos wieder in Vreden

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Mit einem vorweihnachtlichen Schmaus für Augen und Ohren begeisterte die Chor-AG der Vredener Norbertschule in den vergangenen Tagen ihre kleinen und großen Gäste. Unter Leitung von Annegret Bennink hatten die Kinder sich auf das Mini-Musical „Der zerstreute Weihnachtsmann" (Kurt Hackenburch, Persen Verlag) vorbereitet. Das Ergebnis überzeugte auf ganzer Linie und brachte eine Mischung aus Freude, Staunen und Anerkennung in die Aula der Grundschule am Butenwall.

In dem Stück haben die Organisationswichtel alle Mühe damit, dem in die Jahre gekommenen Weihnachtsmann seinen Weg über den Erdenball zu planen. Sinnvoll wäre bestimmt ein Navigationsgerät. Doch der Mond hilft mit seinem Fernrohr dabei, dass immer ein Auge über den Weihnachtsmann wacht. Schließlich soll er nicht erst in Vreden ankommen, wenn das Weihnachtsfest vorbei ist und die Flamingos aus dem Süden zurück ins Zwillbrocker Venn fliegen.

Der Mond ermöglicht über einen der vielen Satelliten im Weltall Liveschaltungen zu den Stationen des Weihnachtsmanns, welche die Kinder der Chor-AG mit tollen weihnachtlichen Liedern singend und tanzend begleiten. In Mexiko ist es „Feliz Navidad", in Amerika „I Hear Them", in Spanien „Gatatumba", in Frankreich „Petit Papa Noël" und in England „We Wish You a Merry Christmas". Mit dem Lied „Morgen kommt der Weihnachtsmann" wird die Hauptfigur samt Schlitten und Rentieren schließlich nach Deutschland gelotst.

Doch der Weihnachtsmann ist alles andere als glücklich über die ständig gleichen Lieder und Gedichte. Er wünscht sich sehnlichst etwas Neues. Aber auch damit können die Vredener Kinder dienen. Sie liefern einfach eine Rap-Version des Liedes „Morgen, Kinder, wird's was geben", zu der sie ihre roten Zipfelmützen gegen Baseballkappen und Sonnenbrillen tauschen.

Am Ende meint der sichtlich erfreute Weihnachtsmann, er müsse noch nach Mexiko. Die Organisationswichtel machen ihm klar, dass er dort doch schon gewesen sei. Ein wenig starrsinnig wird diskutiert. Letztlich gestehen die fleißigen Helfer ihrem Chef zu, nach so vielen Jahren harter Arbeit ein wenig zerstreut zu sein.

Das Publikum belohnte die Leistung aller Beteiligten jeweils mit riesigem Applaus und viel Lob. Neben den Kindern und der Chorleitung brachten auch Angela Teigelkötter und Christina Pilarsky viel organisatorisches und dekoratives Herzblut in das Stück mit ein, sodass Kostüme und Requisiten Profiqualität erhielten. Um das Mini-Musical auf die Beine zu stellen, gab es zudem finanzielle Unterstützung seitens der Familie Bennink und der Ventana Deutschland GmbH & Co. KG.