„Die entspannte Familie – Wie man aus einer Mücke keinen Elefanten macht“

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Der Förderverein der Vredener Norbertschule veranstaltet regelmäßig Informationsabende für Eltern und das schulische Team, die sich mit aktuellen Themen rund um Erziehung, Bildung und Lebenswelt der Kinder befassen.

In diesem Jahr konnte mit der Autorin und psychologischen Beraterin Simone Kriebs eine wirklich überzeugende Referentin gewonnen werden. Die Geschäftsführerin der wita GmbH (Institut für Weiterbildung, Interaktion, Therapie und Ausbildung) in Herne war am Mittwoch, 12.09.2018 zu Gast in der Grundschule am Butenwall und beeindruckte mit ihren Sichtweisen, Erfahrungen und Tipps.

Der Titel bzw. der Inhalt der sehr gut besuchten zweistündigen Abendveranstaltung lehnte sich an den Titel des jüngsten Buches von Simone Kriebs an: „Die entspannte Familie – Wie man aus einer Mücke keinen Elefanten macht". Kurzweilig und lebensnah präsentierte sich den Zuhörerinnen und Zuhörern eine Mischung aus Déjà-vu-Erlebnissen und Aha-Momenten. Der Referentin gelang es, ihr Publikum mitzunehmen und mit Tipps für den Alltag zu motivieren. Auch eine Umarmung aus Worten für die tollen Eltern durfte nicht fehlen.

Schnell war klar: „In entspannten Familien zählt die innere Haltung." In den letzten Jahrzehnten gab es eine Vielzahl von Erziehungsmodellen und Ansichten, wie Erziehung richtig wäre. Diese Modelle waren stets Ausdruck der Zeit und damit der gesellschaftlichen Strukturen. Dabei geht es in Familie viel eher um authentische Begegnungen, um ein gelebtes Miteinander. Die Familientherapeutin Simone Kriebs bot Eltern Hilfen, eine entspannte Haltung zu finden und durch ein besseres Verständnis der kindlichen Entwicklung Vertrauen in natürliche Fähigkeiten und Reifeprozesse zu erlangen.

Die Zusammenarbeit der St. Norbert-Schule Vreden mit Simone Kriebs und ihrem Institut ist mit diesem Vortragsabend jedoch nicht beendet. Eine weitere Kooperation über Beratungen, Fortbildungen und Informationsveranstaltungen ist geplant. „Wir brauchen Mutmacher, Abenteurer, Vorbilder, und wir brauchen Menschen in Schulen, die genau das fördern!"