Imkernachwuchs an der Norbertschule

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Seit Beginn der Sommerferien steht im geschützten Innenhof der Norbertschule ein Bienenstock, den Barbara Eysing-Röring als Imkerin und Mutter einer Schülerin dort aufgestellt hat. Die vielen Linden auf dem Schulgelände versprechen ausreichend Nahrung und schließlich einen leckeren Honig. In einer ersten Testphase haben nun Kinder einer dritten Klasse die Möglichkeit, aktiv viele Aufgaben rund um die Imkerei hautnah zu erfahren. Die Schule hat hierfür nach Beratung durch Frau Eysing-Röring Schutzkleidung angeschafft, und im Rahmen eines Informationsabends wurden die Eltern der kleinen Imker umfassend aufgeklärt. Am Montag, 14.09.2015 konnte im Anschluss an den Unterricht die erste Lehrstunde stattfinden. Zunächst zogen die Kinder und die betreuenden Erwachsenen in aller Ruhe die Schutzkleidung an. Dabei war auch hohes und geschlossenes Schuhwerk sehr wichtig, weil die Bienen es zum Beispiel lieben, von unten in die Hosen zu krabbeln. Anschließend wurden wichtige Verhaltensregeln und das Imkerwerkzeug vorgestellt und besprochen. Bevor dann aktiv am Bienenstock gearbeitet werden konnte, gab es noch einige Trockenübungen und Tipps. Doch dann konnte es endlich losgehen. Die Kinder beobachteten zuerst das Flugloch am Bienenstock und hoben vorsichtig den Deckel an. Jedes Kind durfte, sofern es mochte, ein Wabenrähmchen mit anheftenden Bienen festhalten. Das Ganze war eine spannende Sache. Natürlich hatte der mutige Imkernachwuchs auch zahlreiche Fragen. Solange die Jahreszeit und das Wetter es zulassen, sind die Drittklässler nun wöchentlich mit den Bienen beschäftigt. Im nächsten Jahr wird erstmalig eigener Honig gewonnen. Während der Ferienbetreuung in den vergangenen Sommerferien hat es bereits einen Aktionstag gegeben, an dem Frau Eysing-Röring mit den Kindern Honig geschleudert hat, der aber von einem anderen Bienenvolk stammte. Insgesamt eine interessante Angelegenheit, bei der neben Wissen auch Mut und Selbstvertrauen gestärkt werden.